„Ich würde ja gern investieren, aber ich habe gar kein Geld dafür übrig.“

Solche Aussagen hört man häufig, wenn der Durchschnittsdeutsche über Investieren & Vermögensaufbau spricht.

Bei vielen Menschen ist der Irrglaube verbreitet, dass man zuerst eine große Menge an „überschüssigem“ Geld zur Verfügung haben muss, bevor man mit dem Investieren beginnen kann.

Wer diese Ansicht hat, missachtet jedoch gleich zwei Umstände:

Zum einen gibt es mittlerweile viele gute Möglichkeiten, auch mit wenig Geld sinnvoll zu investieren.

Zum anderen bedeutet investieren aktiver Vermögensaufbau. Und der ist in der heutigen Zeit ein absolutes Muss.

Finanzielle Absicherung im Rentenalter ohne Vermögensaufbau? – Unmöglich!

Wie in unserem Vermögensaufbau-Artikel schon angeschnitten, werden staatliche Rentensysteme aufgrund der demografischen Entwicklung immer weniger eine finanzielle Absicherung leisten können.

Deswegen ist es für jeden von uns unverzichtbar, bis zum Ende der beruflichen Laufbahn ein Vermögen aufgebaut zu haben, welches für einen angenehmen Lebensabend ausreicht.

Viele Menschen denken, dass es hierfür ausreicht, nach dem alten Spruch einfach „ab und zu etwas für das Alter zurückzulegen“.

Dabei ist den meisten wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass für eine finanzielle Absicherung im Rentenalter eine vergleichsweise enorme Summe erforderlich ist.

Die Lebenserwartung nimmt tendenziell immer mehr zu. Für heute 20-jährige wird sie bei ca. 90 Jahren liegen.

Dadurch müssen bei einem Renteneintritt mit 70 Jahren (und viele wollen sicherlich schon wesentlich früher in Rente gehen) zwei Jahrzehnte (!) abgedeckt werden.

Hinzu kommt die voranschreitende Inflation, wodurch die Kaufkraft des Geldes immer mehr abnimmt. Um sich deren Wirkung einmal zu verdeutlichen:

Wenn man eine Inflationsrate von nur 2% veranschlagt (was noch wirklich sehr optimistisch ist), wird das Geld in 50 Jahren nur  noch gerade mal ein Drittel der heutigen Kaufkraft besitzen.

Daraus wird eines klar:

Das Thema Altersvorsorge ist eine echte Herausforderung.

Du kannst also nie früh genug damit anfangen, dich mit Vermögensaufbau und Investieren zu beschäftigen.

Der richtige Zeitpunkt um mit dem Investieren zu beginnen? – Jetzt!

Rein intuitiv denkst du wahrscheinlich, dass es letzendlich völlig egal ist, ob man nun im Alter von 20 oder 25 mit dem Vermögensaufbau beginnt.

„Wenn ich mehr Geld habe, kann ich das ja später alles noch locker aufholen und dann einfach mehr sparen.“

Dabei vergisst du jedoch einen ganz entscheidenden Aspekt: den Zinseszinseffekt.

Ein Beispiel:

Wenn du jeden Monat 100€ (also 1200€ pro Jahr) sparst und das Geld so investierst, dass du pro Jahr durchschnittlich 5% Rendite erzielst (was besonders beim langfristigen investieren in Aktien mehr als realistisch ist), hast du nach 50 Jahren ein Vermögen von ca. 268 000€ aufgebaut.

Wenn du 5 Jahre später anfängst und die zuvor nicht investierten 6000€ (1200€ x 5 Jahre) noch dazu rechnest, liegst du in diesem Fall zum gleichen Zeitpunkt bei „nur“ 208 000€ – ganze 60 000€ weniger!

Der Grund dafür ist die Exponentialität, deren Ausmaß man rein intuitiv häufig völlig unterschätzt.

Aus diesem Rechenbeispiel werden gleich zwei ganz entscheidende Erkenntnisse deutlich:

Umso früher du mit investieren anfängst, desto besser.

und

selbst mit kleineren Beträgen – wie hier 100€ im Monat – lässt sich auf lange Sicht ein stattliches Vermögen aufbauen.

Doch wie kannst du jetzt konkret jeden Monat sinnvoll Geld investieren?

Die Antwort findest du hier: