langfristiger Vermögensaufbau

Pay yourself first - Wie du auch mit wenig Geld ein großes Vermögen aufbaust

Konfuzius, der bedeutendste chinesische Philosoph aller Zeiten, verfügte zu seinen Lebzeiten vor ca. 2500 Jahren trotz seiner Weisheit sicherlich nicht über fundiertes Investmentwissen.

Trotzdem ist eines seiner zeitlosen Zitate der Grundansatz der womöglich effektivsten und einfachsten Investmentstrategie überhaupt.

Von Natur aus sind alle Menschen gleich, erst Gewohnheiten entfernen sie voneinander.

Gewohnheiten machen uns zu dem, was wir sind. Im positiven wie im negativen Sinne.

Gesunde Ernährung, regelmäßiges Sporttreiben oder ständige Weiterbildung auf der einen, Rauchen, Pessimismus oder permanente Geldverschwendung auf der anderen Seite.

All das sind im Endeffekt Gewohnheiten, die oft unterbewusst passieren und fast schon automatisch unser Leben prägen.

Die logische Schlussfolgerung für deine Finanzen ist dementsprechend:

Setze auf positive Gewohnheiten! Die aus unserer Sicht beste finanzielle Gewohnheit:

Pay yourself first! – Doch was genau hat es damit auf sich?

Die beste Vermögensaufbau-Strategie auf lange Sicht

Die Einstellung „… ich achte schon darauf, Geld für später zur Seite zu legen“  hört sich zwar gut an, aber wirklich effektiv ist sie nicht.

Automatisiert einen festgelegten Anteil des monatlichen Einkommens investieren bzw. sparen. Das ist der Schlüssel, um wirklich langfristig ein großes Vermögen aufzubauen.

Die Folge dieser Strategie ist, dass dein Vermögen ohne dass du dich „dagegen wehren“ kannst Monat für Monat anwächst.

Das klingt erstmal einfach und fast schon zu schön, um wahr zu sein.

Tatsächlich gibt es unserer Meinung nach keine andere Strategie, wo „Einfachheit“ bzw. praktische Umsetzbarkeit, auch für Nicht-Finanzexperten, und langfristiger Erfolg in einem so guten Verhältnis zueinander stehen.

Einige essenzielle Grundsätze musst du dennoch beachten.

3 Schritte zum perfekten monatlichen Ansparplan

1. Schritt

Mache dir bewusst, wie hoch die Summe ist, die du jeden Monat investieren bzw. sparen willst.

Wie wir schon in unserem Vermögensaufbau Quick Start Guide erwähnt haben, sind 20% deines Netto-Monatsgehalts eine sehr gute Richtgröße.

2. Schritt

Bist du zunächst der Meinung, dass du so viel nicht sparen kannst, weil sonst „das Geld nicht reicht“?

Das ist ein Problem, dessen Lösung nicht sein darf, weniger zu sparen.

Du hast zwei Optionen, so einfach es auch klingen mag: Mehr Geld verdienen – oder weniger ausgeben.

Eine Nebentätigkeit auf der einen Seite genauso wie eine ins Detail gehende Analyse deiner Ausgaben und deines Konsumverhaltens können genau das Kapital freimachen, welches dir für den Vermögensaufbau fehlt.

3.Schritt

Da nun gesichert ist, dass du jeden Monat genügend Geld zur Verfügung hast, geht es jetzt darum, dieses auch intelligent zu investieren.

Je nach deinen Vorlieben, vor allem aber deinen Investmentfähigkeiten, empfehlen wir zwei verschiedene Varianten (wobei auch eine Mischlösung durchaus sinnvoll sein kann):

Einrichten eines sogenannten ETF-Sparplans – oder der periodisierte Erwerb von Einzelaktien.

Die richtige Investmentstrategie für dich

Bist du

  • noch eher unerfahren im Investmentbereich
  • hast wenig Zeit, dich intensiv und permanent damit zu beschäftigen (bzw. willst diese Zeit nicht aufbringen)
  • hast außerdem nicht ganz so viel Geld zum Sparen zur Verfügung (<300€/Monat)?

Dann ist ein ETF (Exchange Traded Fund) – Sparplan genau das richtige für dich.

Dabei handelt es sich um eine Anlageform, bei der das Wertpapier nahezu 1:1 die Wertentwicklung eines bestimmten Indizes abbildet.

Das heißt, dass ein guter ETF auf beispielsweise den DAX in einem Jahr eine Wertsteigerung von 10% erzielt, wenn der Dax im gleichen Zeitraum um 10% gestiegen ist.

Solche Sparpläne kannst du schon ab einer monatlichen Sparsumme von 25€ einrichten.

Natürlich gibt es bei der Auswahl des perfekten ETFs wiederum eine Menge zu beachten.

Top 5 für deinen ETF-Plan

1. Auswahl der Indizes

Überlege dir zunächst genau, auf welchen Index (oder auch mehrere) du deine(n) ETFs erwerben willst.

Grundsätzlich empfehlen wir dir: Umso weniger verschiedene ETFs du erwerben willst, desto größer sollte das von dem jeweiligen Index abgebildete Spektrum sein.

Ein paar Beispiele

1 ETF: MSCI World („Weltindex des Aktienmarkts“, 1637 Aktien aus 23 Industrienationen)

3 ETFs: MSCI World, Dax, Dow Jones

5 ETFs: MSCI World, Dax, Nasdaq, Dow Jones, Emerging Markets

2. Renommierte Investmentgesellschaft

Achte darauf, einen ETF von einer großen und guten Fondgesellschaft zu wählen, damit das Ausfallrisiko so gering wie möglich ist.

Etablierte Größen in diesem Markt sind z.B. Lyxor, iShares oder Comstage.

3. Gebühren

Schaue dir genau an, welche Gebühren der ETF hat.

Ein großer Vorteil ist, dass fast alle Indexfonds vergleichsweise niedrige Kosten aufweisen (oft unter 1% pro Jahr).

Dennoch gibt es teilweise große Unterschiede. Wir  empfehlen dir, deinen ETF-Sparplan bei einer Direktbank wie Comdirect einzurichten. Aufgrund der effektiveren Strukturen sind Direktbanken fast immer günstiger als Hausbanken wie die Deutsche Bank oder Commerzbank.

Umso niedriger die Gebühren, desto weniger Abschlag von deiner Performance und damit desto besser dein Vermögensaufbau.

4. Tracking Difference

Analysiere, wie hoch die Tracking Difference deines potenziellen ETFs in den vergangenen Jahren ausgefallen ist, also wie groß der Unterschied in der Wertentwicklung zwischen ETF und dem abgebildeten Index war.

Da das Ziel ist, mit einem ETF möglichst den jeweiligen Index zu replizieren, gilt: Umso geringer die Tracking Difference, desto besser.

Im Optimalfall hat sich der ETF in den letzten Jahren also genau so entwickelt wie der durch ihn abgebildete Index.

5. Dynamik

Baue eine sogenannte Dynamik in deinen Sparplan ein!

Das bedeutet, dass sich deine Sparquote jährlich um einen bestimmten prozentualen Betrag erhöht.

Beispiel: Du fängst an, 50€ jeden Monat automatisch in deinen ETF-Sparplan zu investieren und baust eine Dynamik von jährlich 10% ein.

Damit erhöht sich dein Aufkommen im zweiten Jahr auf 55€, im dritten auf 60,50€ usw.

Der große Vorteil dabei ist, dass du quasi  gezwungen bist, besser zu wirtschaften.

Außerdem nimmt das Einkommen sowieso tendenziell mit der Zeit zu, sei es durch Gehaltserhöhungen oder Beförderungen.

Letzte Details

Beachtest du diese 5 Basics, machst du bei der ETF Auswahl schon sehr viel richtig.

Die letzten Entscheidungen, die du zu deinem ETF treffen musst, sind folgende:

Ausschüttendend oder thesaurierend?

Physisch oder SWAP-basiert replizierend?

Bei diesen Fragen gibt es unserer Meinung nach kein „Richtig oder Falsch“, weswegen wir dir hier auch keine Empfehlung aussprechen wollen.

Wenn du dich intensiv mit diesen Themen auseinandersetzen willst empfehlen wir dir hierfür sowohl den YouTube Channel als auch den Blog Aktien mit Kopf von Kolja Barghoorn 

Periodisierter Einzelaktienkauf

Wie schon oben erwähnt ist die zweite Varante der periodisierte Erwerb von Einzelaktien.

Um diese Methode anzuwenden empfehlen wir dir jedoch eindringlich, dich genau mit Themen wie Unternehmensbewertung und Kennzahlenanalyse zu beschäftigen.

Nur so hast du gute Chancen, stark performende Aktien auszuwählen.

Weiterhin eignet sich diese Methode eher für etwas finanz- bzw. einkommensstärkere Personen.

Der Vorteil ist, dass du zweifellos mit Einzelaktien höhere Renditechancen hast und dadurch die Möglichkeit hast, den Gesamtmarkt (also den Querschnitt von guten und schlechten Aktien) zu schlagen.

Mit „periodisierter Erwerb von Einzelaktien“ meinen wir folgendes:

Spare monatlich einen festgelegten Betrag und überweise diesen im Optimalfall automatisiert auf das Verrechnungkonto deines Aktiendepots.

Je nach Höhe deines Sparbetrags kaufst du dann in festen Zeitabständen Aktien und baust so langfristig ebenfalls Vermögen auf.

Da jede Transaktion mit Kosten verbunden ist, empfehlen wir dir pro Einzelinvestment ein Mindestvolumen von 1000€, damit die Kosten nicht zu viel von deiner Rendite auffressen.

Dennoch solltest du das Thema Diversifikation nicht unbeachtet lassen.

Alles was du hierzu wissen musst haben wir in unserem Artikel zur Kapitalaufteilung für dich behandelt.

Ein paar Beispiele, wie du den systematischen Kauf von Einzelaktien gestalten kannst:

Parkinsonsches Gesetz: Warum das System funktioniert

Vielleicht hast du schonmal etwas vom Parkinsonschen Gesetz gehört. Dieses besagt folgendes:

Arbeit dehnt sich genau in dem Maße aus, wie Zeit zu ihrer Erledigung zur Verfügung steht.

Wir finden, dass dieses Gesetz sich auch auf das Konsumverhalten übertragen lässt:

Umso mehr Geld man zur Verfügung hat, desto „verschwenderischer“ lebt man was die tagtäglichen Konsumentscheidungen angeht.

Das Parkinsonsche Gesetz der Unique Investors lautet also:

Konsumausgaben dehnen sich genau in dem Maße aus, wie nicht zu investierendes Geld zu Verfügung steht.

Du magst jetzt denken: „Ach was, wenn man mehr Geld hat gibt man mehr aus, na das ist ja eine bahnbrechende Erkenntnis.“

Wir meinen damit nicht das unterschiedliche Konsumverhalten zwischen einem Millionär und einem Studenten, sondern graduell:

Planst du mit 800€ im Monat, gibst du ohne dich zu versehen auch 800€ im Monat aus.

Sparst oder investierst du von diesem Geld jedoch automatisiert 200€, musst du dir Gedanken machen, wie auch 600€ reichen.

Unsere Philosophie ist ganz klar, trotz finanzieller Vernunft nicht an Lebensqualität zu sparen, sondern unbedachte bzw. eigentlich relativ unnötige Ausgaben zu eliminieren.

Du wirst erstaunt sein, wie kreativ du sein wirst, was intelligente Konsumentscheidungen angeht, wenn du durch einen automatisierten Ansparplan quasi dazu gezwungen bist, weniger Geld auzugeben.

Nach einiger Zeit der Übung wirst du rückblickend feststellen, dass du weniger Geld ausgibst, dein Lebensstandard aber eigentlich nicht wirklich schlechter ist als zuvor.

Außerdem liefert dir  das Weniger an zur Verfügung stehendem Geld eine tolle Motivation, deine Einkünfte zu erhöhen.

Und selbst mit diesen „lediglich“ 200€ betreibst du schon hervorragenden Vermögensaufbau.

Intuitiv denkt man, dass eine so verhältnismäßig niedrige Sparrate „nicht viel bringt“. Doch ist das wirklich so?

Man sollte den Zinseszinseffekt nicht vergessen, der zu exponentiellem, also überproportionalem Wachstum führt.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine durchschnittliche jährliche Rendite von 6% absolut realistisch ist.

Bei einem Investment in ETFs oder Einzelaktien ist das sogar eher vorsichtig kalkuliert.

Wie hoch der Vermögensaufbau bei welcher Sparrate und angenommenen Rendite ist, lässt sich leicht mit einem Sparplan-Rechner bestimmen.

Ohne nachzuschauen: Was schätzt du würde aus den monatlichen 200€ über die Zeit werden? Die Zahlen werden dich sicherlich überraschen:

Diagramm Vermögensaufbau mit 200€ im Monat

Pay yourself first – Eine Methode, die deine finanzielle Situation um Welten verbessern wird.

Ein konstanter Vermögensaufbau, cleverere Konsumentscheidungen und Motivation zur Einkommenssteigerung – viel besser geht es unserer Meinung nach nicht.

Letztendlich kann ein Kollege von dir dasselbe oder sogar mehr als du verdienen – wenn du aber Pay yourself first anwendest und er nicht garantieren wir dir, dass du am Ende finanziell viel, viel besser dastehen wirst.

Womit wir wieder beim guten alten Konfuzius sind:

„Von Natur aus sind die Menschen fast alle gleich. Erst Gewohnheiten entfernen sie voneinander.“


Geldhaufen mit ansteigendem Diagramm

Vermögensaufbau Quick Start Guide - 5 einfache Schritte, mit denen du deine finanzielle Situation sofort verbesserst

Es kommt dir vielleicht bekannt vor:

Die monatlichen Einkünfte reichen gerade so für die Deckung der monatlichen Kosten – wenn überhaupt.

Fallen dann nicht geplante größere Ausgaben an (Reparatur des Autos, Neukauf eines PCs oder ein Stadttrip mit Freunden), muss oft das ohnehin nicht gerade prall gefüllte Sparbuch geplündert werden.

Wenn dann die Ernüchterung folgt, dass man den Freunden für eine Unternehmung absagen muss, die eigentlich „nur“ wenige hundert Euro kostet, stellt man auf eine ziemlich frustrierende Weise fest, dass man dringend an seiner finanziellen Situation etwas ändern muss.

In diesem Artikel erfährst du in 5 Schritten, wie du deine Finanzen allumfassend und langfristig in den Griff bekommst.

Die Top 5 Schritte zum perfekten Vermögensaufbau-Plan

Schritt 1: Gesamtüberblick – Einnahmen & Ausgaben

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass du dir einen genauen Überblick über deine finanzielle Situation verschaffst.

Dazu ist es hilfreich, zunächst  den „Basisbetrag“ deiner monatlichen Ausgaben zu kalkulieren.

Damit sind die Fixkosten wie Miete, Strom- und Heizkosten sowie bestehende Verträge wie Internet, Mobilfunk, Fitnessstudio oder Abonnements gemeint.

Hinzu addierst du Pauschalbeträge für Lebenshaltungskosten wie Nahrungsmittel, Hygiene- und Reinigungsartikel und Kleidung.

Besonders bei der Festsetzung des Pauschalbetrags für Nahrungsmittel und Hygieneartikel ist es empfehlenswert, dich an den Ausgaben aus den Vorwochen- und Monaten zu orientieren und vom errechneten Betrag 10 bis 20% abzuziehen.

Das hat einen einfachen Grund: In diesem Bereich der Ausgaben „verschwendet“ man für gewöhnlich am meisten Geld, da es immer scheinbar irrelevante Kleinbeträge sind und man deshalb nicht so stark auf die Kosten achtet.

Das „Sparen im Haushalt“ ist eine der effektivsten Methoden, deine Kosten zu senken. Hier fallen quasi jeden Tag Ausgaben an. 

Damit ist nicht gemeint, dass du an der Qualität der Lebensmittel sparen sollst, sondern die eigentlich „unnötigen“ Ausgaben vermeidest:

Der morgendliche Starbucks-Kaffee für 3,20€, das Backwerk-Brötchen in der Mittagspause für 2,80€ oder die dritte Lieferservice-Pizza in der Woche.

Setze dir eine nicht zu großzügige Obergrenze und halte dich eisern daran!

Da man dabei schnell den Überblick verliert, kann es auch hilfreich sein, zu unkonventionellen Tricks zu greifen.

Zum Beispiel kannst du jede Woche den geplanten Betrag in Bar abheben und Ausgaben in dem Bereich ausschließlich mit diesem „Geldhaufen“ bezahlen.

Das klingt erstmal ungewöhnlich, kann dir aber enorm helfen, deine finanzielle Disziplin zu verbessern.

Zuletzt gilt es noch, dir einen Pauschalbetrag für „Spaß“ zu setzen: Restaurant- oder Kinobesuche, Feiern gehen oder sonstige „nicht essenzielle“ Ausgaben.

Auch hier gilt: Sei realistisch, nicht zu großzügig und vor allem: halte dich strikt an dein Budget!

Nun summierst du alle Kosten auf und stellst sie deinen Einkünften gegenüber.

Dabei sollten deine Ausgaben nur maximal 80% deiner Einkünfte betragen, sodass du mindestens 20% deiner Einkünfte sparen bzw. investieren kannst.

Diesen Überschuss zu erwirtschaften ist eminent wichtig, da du nur so beginnen kannst, nachhaltig Vermögen aufzubauen.

Schritt 2: Einnahmen- / Ausgaben- Verhältnis verschieben

Ist dein Einnahmen- / Ausgabenverhältnis noch nicht bei 100:80? 

Dann ist es unverzichtbar, auf beiden Seiten Veränderungen herbeizuführen.

Analysiere bei welchen monatlichen Ausgaben du noch mehr Kosten sparen kannst, ohne deine Lebensqualität deutlich herabsetzen zu müssen.

Jede kleine Veränderung kann auf lange Sicht einen stattlichen Betrag ausmachen.

Ein aus mehreren Gründen besonders zu bedenkender Punkt ist unserer Meinung nach hierbei das Thema Auto.

Kaum ein täglicher Gebrauchsgegenstand ist so enorm kostspielig und hat damit einen so großen Einfluss auf deine finanzielle Situation.

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Demgegenüber ist es genauso wichtig, Wege zu finden, um mehr Geld zu verdienen.

Die Anzahl der Möglichkeiten ist hier nahezu endlos, sei es durch private Nachhilfe, Arbeit als studentische Hilfskraft oder Aushilfe im Einkaufszentrum.

Sorge dafür, dass du jederzeit eine zumindest geringe Aufbesserung deiner Einkommensseite erwirkst.

Schon 100€ mehr pro Monat sind ein Betrag, mit dem du in puncto Vermögensaufbau auf lange Sicht einiges machen kannst.

Schritt 3: monatlichen Überschuss sinnvoll investieren

Nun hast du einen Überblick, welcher Betrag dir monatlich zur Verfügung steht, um Schritt für Schritt dein Vermögen zu steigern.

Das wichtigste hierbei:

Kontinuität!

Aus diesem Grund halten wir monatliche Ansparpläne für eine extrem sinnvolle und vor allem langfristig lukrative Variante.

So kannst du mit kleinen monatlichen Überschüssen effektiv investieren.

Mehr dazu hier:

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Schritt 4: Ersparnisse sinnvoll investieren

In den ersten drei Schritten hast du nun gelernt, wie du deine „alltäglichen Finanzen“ strukturierst.

Als nächstes gilt es für dich zu schauen, über welche Ersparnisse du verfügst.

Summiere dazu alle liquiden Mittel, sei es auf dem Sparbuch, dem Giro- oder anderen Konten oder auch das Bargeld „unter dem Kopfkissen“ und analysiere diese Summe.

Jetzt ist es enorm wichtig, eine sinnvolle Kapitalaufteilung vorzunehmen.

Warum?

Dadurch verfügst du über genügend Reserven, um jederzeit ungeplante größere Ausgaben bewerkstelligen zu können.

Andererseits kannst du auch das Potenzial richtig nutzen, was schon in deinem derzeitigen Vermögen steckt.

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Schritt 5: Humankapital steigern

Der letzte große Ansatzpunkt, den wir herausstellen wollen, mag zunächst erstmal für dich nicht zwingend mit deinen Finanzen zu tun haben.

Im Endeffekt ist er aber auf lange Sicht der entscheidendste: Dein Humankapital.

Falls du dich fragst, was darunter überhaupt zu verstehen ist:

Das Humankapital ist die Gesamtheit all deiner Fähigkeiten, sei es körperlich (z.B. handwerkliche Fertigkeiten bei einem Tischler), akademisch (medizinisches Wissen eines Arztes) oder auch mental/psychisch (Motivationscoaches etc.).

Umso „wertvoller“ deine Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt sind, sei es als Angestellter oder Unternehmer, desto mehr Geld wirst du verdienen.

Daraus folgt, dass du deine finanzielle Situation langfristig enorm verbessern kannst, wenn du deine Fähigkeiten gezielt erweiterst und stärkst.

Dabei solltest du dir bewusst machen, welche Skills in dem Bereich, wo du tätig bist oder tätig sein willst besonders gefragt sind und wie du diese dir effektiv aneignest.

Fokussiere dich dabei darauf, in den absolut essenziellen Kernkompetenzen so gut wie möglich zu werden, anstatt in sehr vielen Bereichen nur mittelmäßig bis gut zu sein.

Identifiziere also zunächst drei Teilbereiche, in denen du dich ab jetzt stark weiterbilden willst und dein Können bzw. dein Wissen hier erweiterst.

Diese Teilbereiche sollten für das womit du dein Geld verdienen willst absolut evident sein.

Außerdem sollten hier marginale, also letztendlich gewinnbringende Fortschritte, relativ zeitnah erreichbar sein.

Wie auch beim Vermögensaufbau gilt in Bezug auf dein Humankapital: Sorge dafür, dass du stetig und konstant wächst!


Sparschwein zum Sparen

Warum du auch mit wenig Geld investieren solltest

„Ich würde ja gern investieren, aber ich habe gar kein Geld dafür übrig.“

Solche Aussagen hört man häufig, wenn der Durchschnittsdeutsche über Investieren & Vermögensaufbau spricht.

Bei vielen Menschen ist der Irrglaube verbreitet, dass man zuerst eine große Menge an „überschüssigem“ Geld zur Verfügung haben muss, bevor man mit dem Investieren beginnen kann.

Wer diese Ansicht hat, missachtet jedoch gleich zwei Umstände:

Zum einen gibt es mittlerweile viele gute Möglichkeiten, auch mit wenig Geld sinnvoll zu investieren.

Zum anderen bedeutet investieren aktiver Vermögensaufbau. Und der ist in der heutigen Zeit ein absolutes Muss.

Finanzielle Absicherung im Rentenalter ohne Vermögensaufbau? – Unmöglich!

Wie in unserem Vermögensaufbau-Artikel schon angeschnitten, werden staatliche Rentensysteme aufgrund der demografischen Entwicklung immer weniger eine finanzielle Absicherung leisten können.

Deswegen ist es für jeden von uns unverzichtbar, bis zum Ende der beruflichen Laufbahn ein Vermögen aufgebaut zu haben, welches für einen angenehmen Lebensabend ausreicht.

Viele Menschen denken, dass es hierfür ausreicht, nach dem alten Spruch einfach „ab und zu etwas für das Alter zurückzulegen“.

Dabei ist den meisten wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass für eine finanzielle Absicherung im Rentenalter eine vergleichsweise enorme Summe erforderlich ist.

Die Lebenserwartung nimmt tendenziell immer mehr zu. Für heute 20-jährige wird sie bei ca. 90 Jahren liegen.

Dadurch müssen bei einem Renteneintritt mit 70 Jahren (und viele wollen sicherlich schon wesentlich früher in Rente gehen) zwei Jahrzehnte (!) abgedeckt werden.

Hinzu kommt die voranschreitende Inflation, wodurch die Kaufkraft des Geldes immer mehr abnimmt. Um sich deren Wirkung einmal zu verdeutlichen:

Wenn man eine Inflationsrate von nur 2% veranschlagt (was noch wirklich sehr optimistisch ist), wird das Geld in 50 Jahren nur  noch gerade mal ein Drittel der heutigen Kaufkraft besitzen.

Daraus wird eines klar:

Das Thema Altersvorsorge ist eine echte Herausforderung.

Du kannst also nie früh genug damit anfangen, dich mit Vermögensaufbau und Investieren zu beschäftigen.

Der richtige Zeitpunkt um mit dem Investieren zu beginnen? – Jetzt!

Rein intuitiv denkst du wahrscheinlich, dass es letzendlich völlig egal ist, ob man nun im Alter von 20 oder 25 mit dem Vermögensaufbau beginnt.

„Wenn ich mehr Geld habe, kann ich das ja später alles noch locker aufholen und dann einfach mehr sparen.“

Dabei vergisst du jedoch einen ganz entscheidenden Aspekt: den Zinseszinseffekt.

Ein Beispiel:

Wenn du jeden Monat 100€ (also 1200€ pro Jahr) sparst und das Geld so investierst, dass du pro Jahr durchschnittlich 5% Rendite erzielst (was besonders beim langfristigen investieren in Aktien mehr als realistisch ist), hast du nach 50 Jahren ein Vermögen von ca. 268 000€ aufgebaut.

Wenn du 5 Jahre später anfängst und die zuvor nicht investierten 6000€ (1200€ x 5 Jahre) noch dazu rechnest, liegst du in diesem Fall zum gleichen Zeitpunkt bei „nur“ 208 000€ – ganze 60 000€ weniger!

Der Grund dafür ist die Exponentialität, deren Ausmaß man rein intuitiv häufig völlig unterschätzt.

Aus diesem Rechenbeispiel werden gleich zwei ganz entscheidende Erkenntnisse deutlich:

Umso früher du mit investieren anfängst, desto besser.

und

selbst mit kleineren Beträgen – wie hier 100€ im Monat – lässt sich auf lange Sicht ein stattliches Vermögen aufbauen.

Doch wie kannst du jetzt konkret jeden Monat sinnvoll Geld investieren?

Die Antwort findest du hier: 

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Aktien und Finanzen

Vermögensaufbau, Investieren, Aktien - Darum solltest du dich damit beschäftigen!

Nullzinspolitik, Inflation, (drohende) Börsencrashs, unseriöse Banker.

Wenn man heutzutage den durchschnittlichen Bürger zu Themen aus der Finanzwelt befragt, überwiegen eindeutig die negativen Assoziationen.

Die Angst vor Investieren & Aktien

Wenn dann auch noch das Thema Aktien angeschnitten wird, hört man häufig:

„Aktien sind viel zu riskant“

„Von Aktien lasse ich lieber die Finger, damit kenne ich mich nicht aus …“

„In dem Bereich habe ich mal ganz schlechte Erfahrungen gemacht, sowas mache ich nie wieder“.

Solche Äußerungen stehen sinnbildlich für die Einstellung eines Großteils der deutschen Bevölkerung zum Thema Aktien und Investieren auf dem Kapitalmarkt.

Dementsprechend ist die Aktionärsquote in Deutschland prozentual mit knapp 14% extrem niedrig.

„Sicherheitsbewusste“ Menschen horten ihr Geld auf dem unverzinsten Konto.

Andere sind der Meinung, dass sich „sparen nicht lohnt, wenn es sowieso keine Zinsen gibt“.

Leider beschäftigen sich viel zu wenige Menschen damit, wie man sinnvoll investieren und jährlich Rendite erzielen kann. 

Stattdessen geben die meisten ihr Geld für unverhältnismäßigen Konsum aus und machen im schlimmsten Fall sogar Konsumschulden.

Kaum jemand weiß derzeit so recht, was die richtige Strategie in puncto Geld ist.

Dabei leben wir in einer Zeit, in der das Thema langfristiger Vermögensaufbau so wichtig ist, wie nie zuvor.

Die richtige Vermögensaufbau-Strategie: So wichtig wie nie zuvor

Durch die demografische Entwicklung werden die staatlichen Rentensysteme künftig nicht mehr imstande sein, für eine auch nur ansatzweise ausreichende finanzielle Absicherung im Rentenalter zu sorgen.

Wem es nicht gelingt, bis zum geplanten Renteneintritt ein adäquates Vermögen aufzubauen, dem drohen zwei Szenarien:

Bis ins hohe Alter auf einen Job angewiesen zu sein (mittlerweile ist die Rente ab 73 im Gespräch) – oder das Versinken in der Altersarmut.

Auf der Suche nach Auswegen führt der Weg häufig zum „Finanzberater“ der lokalen Hausbank.

Empfohlen werden Produkte wie Lebensversicherungen & Bausparverträge oder Investmentfonds, die häufig nicht einmal ihren Index schlagen.

Diese Produkte sind meist jedoch sehr komplex, mit hohen Kosten verbunden und völlig intransparent.

Der Kunde erhofft sich, durch sie sein Geld zu vermehren und etwas sinnvolles für seine Altersvorsorge zu tun.

Leider wird dieser Wunsch in den allermeisten Fällen enttäuscht, denn lukrativ sind sie bis auf ganz wenige Ausnahmen nur für die Bank und die mit ihnen kooperierenden Gesellschaften.

Sinnvoll zu investieren schaffst du nur, wenn du dich selbstständig mit dem Thema auseinandersetzt und deine Finanzen in die eigene Hand nimmst.

An diesem Punkt stellen sich dir wahrscheinlich die ersten schwierigen Fragen:

Brauche ich fürs Investieren viel „überschüssiges“ Geld?

Wie bekomme ich meine Finanzen in den Griff und baue langfristig Vermögen auf?

Hier findest du unsere Antworten:

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